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Clemens Stentenberg Steinbruch: Drei Backenbrecher von Metso brechen an vorderster Front

„Nach dem Einsatz von drei Metso Nordberg C-Serie Backenbrechern unterschiedlicher Größe in unserem Steinbruch braucht mich niemand mehr davon zu überzeugen, dass Metso wirklich die besten Backenbrecher auf dem Markt baut.“

So fasst Betriebsleiter Udo Noss vom Schotterwerk Clemens GmbH & Co. KG seine Erfahrungen mit Metsos Backenbrechern zusammen. Der Grauwacke-Steinbruch Stentenberg bei Gummersbach in Deutschland produziert hochwertige kubische Zuschlagstoffe und setzt dabei für das Vorbrechen die Nordberg C-Serie Backenbrecher C106, C120 und C150 ein.

Clemens ist der erste Kunde in Deutschland, der den völlig neuen Backenbrecher Nordberg C150 einsetzt, und er ist auch weltweit einer der Ersten.

„Nach mehr als einer halben Million Tonnen gebrochenem Material mit der Neuheit C150 fällt unser Feedback sehr positiv aus. Wir hatten keine zusätzlichen Wartungsunterbrechungen und produzieren im Dauerbetrieb mehr als 400 t/h. Tatsächlich könnte der Backenbrecher noch mehr leisten, wir müssen jedoch die Leistung wegen der Kapazität der Förderbänder begrenzen“, ergänzt Udo Noss. 

Im Steinbruch Stentenberg bei Gummersbach wurden mit dem neuen Nordberg C150 Backenbrecher in acht Monaten über eine halbe Million Tonnen Grauwacke gebrochen.

Lange Geschichte und Spitzenqualität

Der Steinbruch Stentenberg im waldreichen Bergischen Land östlich von Köln hat bereits eine lange Geschichte als bekannter Produzent hochwertiger Zuschlagstoffe. Seit über 50 Jahren wird hier die Grauwacke abgebaut.

Bereits in den 1950er Jahren hatte Clemens mehrere Backenbrecher der MK-Serie von Metso im Einsatz. Die wichtigsten der gebrochenen Endprodukte sind abgesiebte harte homogene Grauwacke-Körnungen mit einem PSV-Wert von 59. Damit erfüllen sie höchste Anforderungen und sind für hochwertige Zuschläge für Beton und Asphalt und damit natürlich auch für Tragschichten geeignet.

Nach 500.000 Tonnen ist so gut wie kein Verschleiß zu erkennen.

Der Clemens-Steinbruch wurde vor 11 Jahren von der niederländischen Firma Van Niewport gekauft. Mit einer erneuten Erweiterung der Abbaufront wird der Betrieb für weitere Jahrzehnte gesichert. Gegenwärtig liegt die Produktion des Steinbruchs bei etwa 4.000 Tonnen pro Tag im Einschichtbetrieb. 

Drei Metso Backenbrecher sorgen für die Vorzerkleinerung

Nachdem Udo Noss vor vier Jahren als Betriebsleiter zu Clemens kam, wurde der Prozess im Steinbruch durch den Einbau neuer Brecher modernisiert.

Als erstes wurde Metsos Nordberg C106 Backenbrecher in die Anlage integriert, bald darauf folgte das größere Modell, der Backenbrecher C120. Als letzte Investition folgte der brandneue C150, er wurde im Mai 2014 eingebaut.

Aktuell läuft das gesprengte Gestein mit Stückgrößen bis zu 1.000 mm durch den Vorbrecher C150 mit einer geschlossenen Spaltweite von 250 mm. Dem Vorbrechen folgen eine Absiebung und anschließend die Lagerung des Materials auf einer Zwischenhalde.

Die Weiterverarbeitung erfolgt mit zwei verschiedenen Produktionslinien. Die Edelsplitt-Linie beginnt mit dem Backenbrecher C120, gefolgt von weiteren Brechern und Siebmaschinen, u. a. Metsos kleinstem Kreiselbrecher GP100. In dieser Linie wird hochwertiger Edelsplitt mit ausgezeichneter Kubizität produziert. Über die andere Linie, mit dem C106 am Anfang, werden Materialien für Gesteinskörnungen hergestellt. 

„Wir müssen die Qualität sicherstellen“

„Der Wettbewerb ist sehr stark. Deshalb müssen wir die Qualität und Kubizität unserer Endprodukte sicherstellen. In unserem Steinbruch benötigen wir Brecher, die vom ersten Tag an 100 %ig effizient arbeiten und nicht umgebaut oder angepasst werden müssen“, betont Udo Noss.

„Wichtig für die Sicherstellung unserer Qualität ist die Investition in die neueste Anlagentechnik. Wir sind voll davon überzeugt, dass Metso die besten Backenbrecher der Welt baut. Wir glauben auch, dass wir mit dem Kreiselbrecher GP100 den unerwünschten Feinanteil so gering wie möglich halten“, führt Udo Noss weiter aus.

Der Kreiselbrecher GP100 von Metso minimiert den Feinanteil bei der Zuschlagstoffproduktion.

Im Clemens-Steinbruch wird die Grundwartung der Brecher mit eigenem Personal durchgeführt. Dadurch ist der Betreiber immer darüber informiert, was innerhalb seiner Brecher vorgeht, und er kennt deren Zustand. 

Zwei Millionen Tonnen mit denselben Verschleißteilen

Der neue Nordberg C150 Backenbrecher kann mit einteiligen oder auch zweigeteilten Brechbacken bestückt werden, die für eine gleichmäßige Abnutzung und verlängerte Lebensdauer gedreht werden können. Nach 500.000 Tonnen war immer noch kein Drehen oder gar Austausch erforderlich, Verschleiß war so gut wie nicht zu erkennen.

„Unser Gestein ist eine harte aber nicht allzu abrasive Grauwacke, deshalb schätzen wir, mit einem Satz Brechbacken bis zu zwei Millionen Tonnen Gestein brechen zu können“, fasst Betriebsleiter Udo Noss zusammen.

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